FDP-Fraktion im Kreistag des Kreises Heinsberg

Anfrage an den Ausschuss für Umwelt, Klima, Verkehr und Strukturwandel

Speicherung erneuerbarer Energien im Kreis Heinsberg – FDP fragt nach

Kreis Heinsberg. Auf dem Gebiet des Kreises Heinsberg waren lt. Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW im Mai 2019 144 Windkraftanlagen vorhanden, die theoretisch die rd. 103.000 Haushalte des Kreises versorgen könnten. Aber was geschieht, wenn der Wind nicht weht? Die FDP-Fraktion ist der Auffassung, dass der Kreis Heinsberg seine Möglichkeiten, die Energiewende durch Nutzung der Speichertechnik, mitzugestalten, wahrnehmen muss. Der Kreis ist über die Kommunalholding NEW GmbH an der NEW AG beteiligt, die mit der Tochtergesellschaft NEW Re GmbH eine Gesellschaft für regenerative Energien betreibt.

„Der Kreis Heinsberg kann über seine Beteiligung eine Diskussion zur Energiespeicherung anstoßen. Möglicherweise kann auch die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises konzeptionell eingebunden werden“, regt Stefan Lenzen MdL für die FDP-Fraktion an. „Um uns eine Übersicht für mögliche Maßnahmen zu verschaffen, haben wir eine Anfrage zur Energiespeicherung an die Verwaltung zur Beantwortung im Fachausschuss eingereicht“, erläutert Lenzen den Hintergrund der FDP-Initiative.

„So wollen wir wissen, welchen Anteil umweltfreundliche Energien an der Strom- und Wärmeversorgung der kreiseigenen Gebäude haben? Welche Speichereinrichtungen für umweltfreundlich gewonnene Energie gibt es auf dem Gebiet des Kreises? Welche Möglichkeiten sieht die Verwaltung, die kreisweit erzeugten umweltfreundlichen Energiemengen zu speichern?“, fragt der energie- und umweltpolitische Sprecher der FDP-Fraktion Wolfgang Orth nach.

„Mit unserem Antrag setzen wir unsere bisherige Linie einer konstruktiven, zielorientierten Klima- und Umweltpolitik fort“, kommentiert Dr. Klaus Wagner, Kreisvorsitzender der Freien Demokraten im Kreis Heinsberg die Initiative, „statt bloßer Symbolpolitik, setzen wir auf Handeln und da ist die Speicherung von Energie, ohne die die Energiewende nach Meinung vieler Experten nicht gelingen wird, ein wichtiger Schritt ökologische und ökonomische Aspekte sinnvoll zu verbinden.“

Die Anfrage finden Sie hier...


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