FDP-Fraktion im Kreistag des Kreises Heinsberg

Beheizung des Kreishauses

Am 09.12. haben wir den Antrag "Beheizung des Kreishauses" zur Beratung im nächsten Kreisausschuss eingebracht.

Wie der Landrat bereits ausgeführt hat, ist der Beschluss des Kreistags vom 25. Juni 2009, die Beheizung des Kreishauses mit 80% regenerativer Energie durchzuführen, wirtschaftlich kaum durchführbar. Dies zeigen insbesondere die Gespräche mit den Unternehmen über eine mögliche Zusammenarbeit. Die bisherigen Varianten zeigen dies ebenfalls, da hier kaum die Wirtschaftlichkeit überzeugend wirkt.

Die FDP-Fraktion geht davon aus, dass nach Abschluss der Arbeiten zur energetischen Sanierung des Kreishauses, ein erhebliches Einsparpotenzial erwartet werden kann. Wir fordern die Verwaltung daher auf, vor der Auftragsvergabe zumindest eine voraussichtliche Schätzung des künftigen Energiebedarfs den Gremien des Kreistags vorzulegen.

Der Beschluss des Kreistags vom 25. Juni 2009 zur regenerativen Energieversorgung ist unter den aktuellen Gesichtspunkten so nicht mehr haltbar. Die vorliegenden Konzepte sind völlig unwirtschaftlich und nicht bürgerfreundlich. Immerhin müssen die Kommunen über die Kreisumlage bzw. unsere Bürger durch zusätzliche Abgaben diese Mehrkosten finanzieren.

Die FDP ist davon überzeugt, dass Energie das wichtigste Thema der Zukunft sein wird und dass wir alle etwas tun müssen, um die Energieversorgung unserer Kinder verantwortlich sicherzustellen. Energetische Produkte und Leistungen müssen Kosten sparen und unsere Umwelt schonen. In den nächsten 50 Jahren wird sich die Energieversorgung sowohl in Deutschland als auch weltweit stark verändern.

Die Verwaltung möge ebenfalls Konzepte zur Nutzung von Solarthermie und Geothermie vorlegen. Die Abdeckung der Grundlast soll aus Einsatz von regenerativen Energien kommen und nur die Spitzenlast sollte aus fossilen Energien erzeugt werden.
Wir empfehlen hier auch eine Zusammenarbeit mit dem Fachbereich für Gebäude- und Liegenschaftsmanagement des Landschaftsverbands Rheinland, der hierzu über ausreichend Erfahrung verfügt und kostenlose Software zur Verfügung stellt.

Des Weiteren bitten wir die Verwaltung, bei allen Konzepten die voraussichtliche Energieeinsparung durch die derzeit laufende energetische Sanierung des Kreishauses vorzulegen und zu berücksichtigen umso einer Überdimensionierung der Heizanlage vorzubeugen. Diese Daten wurden bisher nicht ausreichend berücksichtigt.


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