FDP-Fraktion im Kreistag des Kreises Heinsberg

hin zur Controlling-Einführung

CDU und FDP gehen den nächsten Schritt

Kreis Heinsberg. Bereits im Juni 2010 wurde auf Initiative von CDU und FDP die ersten Beschlüsse gefasst; der Prüfauftrag zur Controlling-Einführung und die Analysen der Arbeits- und Prozessabläufe in der Kreisverwaltung. Der im Jahre 2012 vorgelegte Bericht der Gemeindeprüfungsanstalt NRW hat hierzu erste Erkenntnisse geliefert, die die Entscheidungsgrundlage dafür bildeten, dass der Kreistag am 5. Juli 2012 auf Antrag von CDU und FDP beschlossen hat, eine Entscheidungshilfe für die notwendigen Konsolidierungsschritte zu schaffen und deshalb in der Verwaltung einen Bereich Controlling zu installieren. Zusammen mit der ebenfalls erforderlichen Aufgaben- und Prozessanalyse soll so eine Steuerungshilfe auf der Basis messbarer Zielgrößen entwickelt werden. Weiterhin hat der Kreistag beschlossen, dass eine Unternehmensberatung den beschriebenen Prozess begleitet.

Auf der Basis dieser Beschlüsse hat der Landrat in Absprache mit den Fraktionen des Kreistags die KGSt mit der Durchführung einer Organisationsanalyse beauftragt. Die KGSt hat eine umfangreiche Ist-Analyse erarbeitet, die aus einer Datenanalyse und einer Stärken- und Schwächenanalyse unter freiwilliger Beteiligung der Mitarbeiter/-innen in den einzelnen Organisationseinheiten der Kreisverwaltung erstellt wurde. In weiteren Schritten hat die KGSt eine Personalfluktuationsanalyse erstellt, die zu erledigenden Aufgaben erfasst, den Ist-Stellenbestand den vorhandenen Aufgaben zugeordnet, eine Demographie-Konsequenzen-Analyse erstellt, die Arbeitsmengen und die Parameter zur Festlegung der Arbeitsmengen erfasst und eine Stärken- und Schwächenanalyse durchgeführt.

Inzwischen liegt der Abschlussbericht der KGSt vor. Die Analysen, Feststellungen und Empfehlungen der KGSt, sind eine wertvolle Hilfe, um die angestrebte Einführung eines Controllings und einer Aufgaben- und Prozessanalyse erreichen zu können und so die angestrebte bessere Planbarkeit der politischen Handlungsfelder zu erreichen, erklärt Norbert Reyans, Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion. Allen an der Erarbeitung des Berichts beteiligten Mitwirkenden sei zu danken, insbesondere den Mitarbeitern der Kreisverwaltung, die durch ihre Hinweise und Einschätzung wesentlich dazu beigetragen haben, dass die mit der ursprünglichen Antragstellung verbundene Zielsetzung der Schaffung einer Steuerungshilfe für die wichtige Arbeit der Kreisverwaltung erreicht werden kann. Wir gehen mit unserem Antrag den nächsten Schritt hin zum Controlling, ergänzt Stefan Lenzen, Vorsitzender der FDP-Kreistagsfraktion. Das Entscheidende dabei ist, dass CDU und FDP die Mitarbeiter bei diesem wichtigen Projekt mitnehmen, ziehen Reyans und Lenzen ein erstes Fazit.

Vor diesem Hintergrund haben CDU und FDP am 18.02. den Antrag zur Entwicklung einer strategischen Zielplanung zur Beratung in der nächsten Kreisausschuss-/Kreistagssitzung eingebracht. Diese soll bis Ende Oktober vorgelegt werden und auf deren Grundlage soll die Kreisverwaltung Definitionen der Standards bei der Aufgabenerledigung und der sachgerechten Stellenausstattung für die Aufgabenerledigung entwickeln und hieran die Personalressourcenplanung ausrichten. Auf der Basis einer zu erstellenden Prioritätenliste soll die Kreisverwaltung anschließend konkret die Planung des weiteren Projektverlaufs entwickeln. Ferner empfehlen CDU und FDP dem Landrat die Einsetzung einer Lenkungsgruppe, die sich über den aktuellen Projektstand berichten lässt. Ebenso soll der Landrat die Politik regelmäßig über den Stand der Projekte informieren.


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